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Vedanta
"Ich sehe, bin aber nicht das Auge - ich denke, bin aber nicht der Intellekt - wer bin ich ?"

'Wer bin ich?' Diese Frage taucht im Leben eines Menschen unweigerlich auf, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. 'Wer bin ich?' ist eine der Schlüsselfragen, die zur Hinterfragung der sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen führt. Mit dieser Frage begeben wir uns auf die Reise zum 'Selbst'. Mittels einer sorgfältigen Analyse und Einordnung unserer Erfahrungen und Wahrnehmungen in unsere körperlich-geistige Wesenheit dringen wir zum Göttlichen in uns selbst vor.

Vedanta heißt wörtlich das Ende (anta) des Veda und wird als die Essenz der vedischen Schriften bezeichnet. Es handelt sich dabei um das umfangreiche Schrifttum der philosophischen Werke, der Upanishaden sowie um die an dieses Wissen anknüpfende spätere Lehre des Vedanta.
Sri Swamiji hat die Kernaussagen dieser Schriften in einzigartiger Weise in Versen konzentriert. Sie werden nach alter Tradition, also mündlich vom Lehrer zum Schüler, in Form von Gesang und Musik vorgetragen und - zum Teil mit anschaulichen Beispielen - erläutert.

Diese Methode der Auseinandersetzung mit philosophischen Texten und dem gleichzeitigen Reflektieren über die eigene menschliche Natur, mit dem Ziel der Unterscheidung (viveka) zwischen Wahrheit (atman/brahman) und Illusion (maya) gehört im indischen Kontext zum Jnana Yoga, dem Yoga der Erkenntnis.

Der Avadhuta Datta Peetham hat unzählige Bücher publiziert, Übersetzungen und Kommentare zur traditionellen Werken der indischen philosophischen und epischen Literatur (Bhagavadgita, Yogavasistha, etc.) sowie Lehrreden von Sri Swamiji, Erfahrungsberichte etc.


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