Sri Swamijis Wirken

Seit der Gründung des ersten Ashrams in Mysore in 1966 sind unter Sri Swamijis Führung mehr als 50 Ashrams in Indien entstanden, hauptsächlich in den südindischen Staaten, aber auch in Nordindien wie Surat, Delhi, Haridwar und Hrsikesh. Diese Zentren sind mit einer Tempelanlage versehen, wobei der Haupttempel Dattatreya zugeordnet ist. Sie sind alle im engen Kontakt mit dem Datta Peetham Ashram in Mysore und spiegeln so dessen Multifunktionalität in Bezug auf die spirituellen, kulturellen und sozialen Aktivitäten wider.

Dieses Netz von Zentren ist über die Jahre hinweg organisch gewachsen und erweitert sich heute noch. Menschen fühlen sich von Sri Swamiji und seiner Lehre inspiriert und setzen sich für die Entstehung eines Ashrams in ihrer Gegend ein. So hat jeder Ashram eine individuelle Note und besondere Atmosphäre, die Architektur der Tempel und Bauten entspricht derjenigen der Umgebung, die Aktivitäten unterscheiden sich entsprechend der Mittel und Möglichkeiten der sich einsetzenden Bevölkerung vor Ort.

Zentral sind jeweils die Gottesdienste und Bhajan-Sessions. Die Priester in den Tempeln werden zum großen Teil in der Priester-Schule im Ashram in Mysore ausgebildet. In unterschiedlichem Maße unterhalten diese Zentren soziale Projekte, die der Bevölkerung der Umgebung zugute kommen.
Ähnliche Zentren wie in Indien sind auch in anderen Ländern entstanden, vor allem da, wo die indischen Auswanderer die Initiative ergriffen haben und ihrer Tradition entsprechend die Gestaltung der Lokalitäten und Aktivitäten aufgenommen haben.

Sri Swamiji legt den Exilindern und -Inderinnen die Bewahrung ihrer eigenen Tradition und Wurzeln ans Herz und vermittelt ihnen die wertvolle und tiefere Bedeutung ihrer Kultur. Gleichzeitig ermuntert er sie zur Anerkennung ihres Gastlandes und zum Respekt gegenüber dessen Sitten und Bräuchen. Weltweit haben Indian-Communities Sri Swamiji in ihre neue Heimat gerufen, wie z.B. in England, Trinidad, Malaysia, Canada und den USA.

Gleichzeitig spricht Sri Swamiji auch viele Menschen anderer Kulturen, Herkunft und Glaubensrichtungen an. Viele Länder im Westen besucht er seit 1976 in regelmäßigen Abständen. In der Zwischenzeit haben sich vielerorts Organisationen gebildet, die den landeseigenen Rahmenbedingungen entsprechen. In der Regel sind es Vereinsformen, die ohne große Bürokratie funktionieren. Ihre Zweckbestimmung ist die Unterstützung der humanitären Projekte in Indien, die Organisation von Sri Swamijis Besuchen und Konzert-Tourneen sowie die Durchführung von regelmäßigen Satsangs (Treffen zum Singen, Meditieren und zum gegenseitigen Austausch). Unter Centers gibt es mehr Informationen.

Sri Swamiji hat die Musik als sein wesentliches Instrument gewählt, mit dem er die Menschen unabhängig von Rasse, Sprache und Mentalität erreichen kann. Somit wurde seine Konzert-Tätigkeit zu einem festen Bestandteil seiner Reisen in und außerhalb Indiens in renommierten Konzerthäusern wie der Royal Albert Hall in London oder der Esplanade Konzerthalle in Singapur.

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